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Autor: Sascha Dahlke

Mängelmelder zum Radwegenetz in Nordhausen (Regionales Entwicklungskonzept)

Posted in Vorgehen

Zur Erarbeitung eines Radwegekonzepts für die Stadt und den Landkreis Nordhausen wurden alle Einwohner und Einwohnerinnen der Region im Zeitraum vom 19. Februar bis 01. Juni 2021 eingeladen, ihre Meinung zur vorhandenen Infrastruktur mitzuteilen und Rückmeldungen zu fehlenden Radverkehrsverbindungen oder Gefahrenstellen zu geben. Die Beiträge, Hinweise und Verbesserungsvorschläge der Bürger und Bürgerinnen können auf der zugehörigen Webseite weiterhin eingesehen werden.

#thüringen #nordhausen #landkreisnordhausen #NDHbewegtsich #ibathueringen

#NDHbewegtsich – Zukunftsfähige Mobilität für Stadt und Landkreis

Posted in Projekt

Umweltfreundlich, nachhaltig, erreichbar und finanzierbar – so soll der Verkehr der Zukunft in und um die Stadt und den Landkreis Nordhausen aussehen. Kommunen in ganz Deutschland haben sich in diesem Sinne auf den Weg gemacht. Der Schlüssel hierzu ist ein innovatives und integriertes Mobilitätskonzept. Bis Ende 2022 sollen auch Stadt und Landkreis Nordhausen ein solches Konzept erhalten. Kooperationspartner ist die Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen. Das notwendige Knowhow kommt vom Beratungsunternehmen team red Deutschland GmbH.

Herausforderungen moderner Mobilität

Wie können wir gemeinsam die klimaschädlichen Folgen des Kraftverkehrs vermeiden? Wie können wir Rad- und Fußverkehr wieder zu einem sicheren und auch schönen Erlebnis machen? Wie kann die Erreichbarkeit der Dörfer und Ortsteile und die Sicherung der Mobilität der Einwohnerinnen und Einwohner unabhängig von ihrem Alter sowie der persönlichen Verfügbarkeit eines Pkws gewährleistet werden? Wir können Angebote flexibilisiert werden? Ist eine multifunktionale Mobilität umsetzbar?

Die Herausforderungen sind gar nicht so groß, wie wir oft denken. Denn es gibt bereits zahlreiche Lösungsansätze. Um zu sehen, welche sich davon für Stadt und Landkreis Nordhausen eignen, analysiert team red zunächst die aktuelle Verkehrssituation vor Ort. Dann kommen die Bürgerinnen und Bürger selbst ins Spiel: Geplant sind drei Workshops und drei längerfristige Aktionen. Hier haben Sie die Möglichkeit selbst mitzumachen und mitzubestimmen, wo es künftig langgehen soll. Schauen Sie doch einmal in die Rubrik Termine! Im Anschluss werden die Erkenntnisse reflektiert, verarbeitet und fließen in das Integrierte Mobilitätskonzept ein.

Ziele des integrierten Mobilitätskonzepts

Das Integrierte Mobilitätskonzept wird gemeinsam von und für Stadt und Landkreis Nordhausen erarbeitet. Als Kooperationspartner begleitet und berät die IBA Thüringen das Projekt. Ziel des Konzepts ist es, die örtlichen Verkehrsbedarfe, -flüsse und -ziele zu überprüfen. Aufgrund der intensiven verkehrlichen Verflechtungen des Verkehrs in der Stadt Nordhausen mit dem Verkehr im eher ländlich geprägten Landkreis Nordhausen, die sich beispielsweise aus den Pendlerbeziehungen sowie den gemeinsamen Nahverkehrsplan für den ÖPNV ergeben, ist eine gemeinsame Konzepterarbeitung wichtig. Das Mobilitätskonzept ist zudem ein Teil der Maßnahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes 2030 und des Integrierten Klimaschutzkonzeptes 2050 der Stadt Nordhausen sowie des Masterplans Mobilität des Landkreises Nordhausen. Mit dem Konzept sollen Maßnahmen aufgezeigt werden, wie der ÖPNV sowie der Fuß- und Radverkehr attraktiver gestaltet werden kann, um eine gute Erreichbarkeit möglichst vieler Wohnlagen und Orte im gesamten Landkreis zu erreichen. Damit die entwickelten Maßnahmen auf die bestehenden und künftigen Mobilitätsbedürfnisse passen, wird der Dialog mit den Einwohnerinnen und Einwohnern von Stadt und Landkreis in Bürgerwerkstätten geführt. Im Ergebnis soll ein Integriertes Mobilitätskonzept vorliegen, welches neben einer aktuellen Analyse der Mobilitätsangebote konkrete Maßnahmen auflistet, die Kosten und ggf. Fördermöglichkeiten aufzeigt sowie Aussagen zum Umsetzungszeitpunkt trifft. Mit der Fertigstellung wird das Integrierte Mobilitätskonzept den zuständigen Gremien in der Stadt und dem Landkreis zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt.

Das Projekt wird gefördert durch das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft aus dem Programm „Thüringer Richtlinie zur Förderung von Projekten und Maßnahmen der Regionalentwicklung und zur Gestaltung der Folgen des demografischen Wandels“.

Vorgehen

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Gemeinsam mit der Bevölkerung innovative Verkehrslösungen finden

Veränderungen müssen von den Menschen vor Ort mitgetragen werden. Deswegen legen die Stadt und der Landkreis großen Wert auf die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Mit verschiedenen Formaten wird bis Ende 2022 im Rahmen des Integrierten Mobilitätskonzepts ein umfassendes Bild der Bedürfnisse vor Ort eingeholt. Gleichzeitig dienen die Aktionen dazu, Möglichkeiten der nachhaltigen Mobilität aufzuzeigen und zu testen.

Die Rückläufe, Erfahrungen, Meinungen und Erlebnisse werden anschließend in die Konzepterstellung einfließen, um eine möglichst breite Akzeptanz und, noch wichtiger, einen umfassenden Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger des gesamten Landkreises zu schaffen.

Bestandserfassung und Analyse der Verkehrsnetze

Ziel des Integrierten Mobilitätskonzepts ist es u.a. Lösungsvorschläge zu erarbeiten, wie die Mobilität der Einwohner im Landkreis verbessert und gleichzeitig klimafreundlich gestaltet werden kann. Um zunächst ein Verständnis von den bestehenden, lokalen Gegebenheiten zu erhalten, fanden im ersten Halbjahr 2021 Bestandserfassungen der Verkehrsnetze in Stadt und Landkreis Nordhausen statt. Experten von team red haben sich dabei einen Eindruck von der vorhandenen Infrastruktur, vom Angebot im öffentlichen Verkehr und dem Mobilitätsverhalten der Menschen vor Ort verschafft. Unter anderem wurden etwa 70 km des Radverkehrsnetzes mit dem Fahrrad befahren, Mängel erfasst und in einem Geoinformationssystem kartiert. Eine Befahrung zu den wesentlichen Problemstellen der Radinfrastruktur erfolgt mit Akteuren aus Verwaltung und Interessenverbänden im Juli 2021. In die abschließende Erarbeitung von Vorschlägen zu kurz- und langfristigen Maßnahmen fließen neben der Expertise der Experten auch die Beiträge der Öffentlichkeit mit ein. So werden die erfassten Optimierungspotenziale mit den von den Bürgern und Bürgerinnen über den „Radwege-Mängelmelder“ (siehe separater Artikel) des Regionalen Entwicklungskonzepts eingereichten Mängeln und Verbesserungsvorschlägen abgeglichen und sinnvoll ergänzt.

Mängelmelder zum Radwegenetz in Nordhausen (Regionales Entwicklungskonzept)

Zur Erarbeitung eines Radwegekonzepts für die Stadt und den Landkreis Nordhausen wurden alle Einwohner und Einwohnerinnen der Region im Zeitraum vom 19. Februar bis 01. Juni 2021 eingeladen, ihre Meinung zur vorhandenen Infrastruktur mitzuteilen und Rückmeldungen zu fehlenden Radverkehrsverbindungen oder Gefahrenstellen zu geben. Die Beiträge, Hinweise und Verbesserungsvorschläge der Bürger und Bürgerinnen können auf der zugehörigen Webseite weiterhin eingesehen werden.

#thüringen #nordhausen #landkreisnordhausen #NDHbewegtsich #ibathueringen

Nordhausen bewegt sich – Fußverkehr im Fokus

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Bei der Erarbeitung des integrierten Mobilitätskonzepts von Stadt und Landkreis Nordhausen geht es in dieser Woche um das Thema Fußverkehr. Um möglichst viele Anregungen, Ideen und Vorschläge zu sammeln, die dann ins Gesamtkonzept einfließen werden, sind verschiedene Veranstaltungen geplant. Ein moderierter Workshop, der sich den Herausforderungen des Fußverkehrs widmet, findet am Donnerstag, 16. Juni, um 18.30 Uhr in der Aula des Gymnasium-Wilhelm-von-Humboldt in der Blasiistraße 16 statt. Diskutiert wird, welche Strecken, Beläge, Ausstattungen und Kennzeichnungen an Wegen verbessert werden können, um das Gehen, Laufen, Spazieren und Wandern in Stadt und Landkreis attraktiver zu gestalten. Außerdem wird ein Blick in die Zukunft geworfen und überlegt, wie das fußgängerfreundliche Nordhausen 2040 aussehen sollte.

Außerdem sind Fußverkehrschecks geplant. Hier begeben sich die Teilnehmenden bei Begehungen vor Ort aktiv auf Ideensuche und Problemermittlung. Ein Fußverkehrscheck findet am Donnerstag, 16 Juni, ab 8.00 Uhr in Bleicherode statt. Treffpunkt ist am Zierbrunnen in der Hauptstraße. Der zweite Fußverkehrscheck startet am Freitag, 17. Juni, um 16.00 Uhr an der Kreissparkasse Nordhausen-Salza in der Bochumer Straße 161. Begleitet werden die Fußverkehrschecks von Experten für kommunale Mobilität, die mit fachlicher Expertise und Anregungen zur Seite stehen. Auch das Thema Sitzgelegenheiten für Pausen beim Laufen wird plakativ angesprochen – mit einer roten Bank, gesponsert von der Kreissparkasse Nordhausen.

An allen genannten Aktionen kann ohne Anmeldung teilgenommen werden. 

16. Juni 2022 / 18.30 Uhr: Workshop Fußverkehr

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Was sind die Herausforderungen im Fußverkehr? Welche Strecken, Beläge, Ausstattungen und Kennzeichnungen können verbessert werden, um das Gehen, Laufen, Spazieren und Wandern in Stadt und Landkreis attraktiver zu gestalten? Wie wird das fußgängerfreundliche Nordhausen 2040 aussehen?

Diese und andere Themen werden auf einem Workshop diskutiert und Ideen gesammelt, um den Fußverkehr im Konzept der integrierten Mobilität stärker zu verankern:

  • Wann: 16. Juni 2022 / 18.30 Uhr
  • Wo: Aula des Gymnasiums-Wilhelm-von-Humboldt, Blasiistrasse 16, 99734 Nordhausen
  • Wer: Jeder ist – ohne Anmeldung – willkommen

#thüringen #nordhausen #landkreisnordhausen #nordhausenamharz #NDHbewegtsich #ibathueringen

Kick-Off-Veranstaltung 18. November 2020

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Umweltfreundlichere Mobilität, effizienter Einsatz knapper Mittel und Motivation durch Beteiligung – Am 18. November 2020 fand der Auftaktworkshop zum Integrierten Mobilitätskonzept für Nordhausen statt. Im Rahmen eines Online-Workshops diskutierten Vertreter und Vertreterinnen aus Verbänden, Verwaltung und Politik die Zukunft der Mobilität im Stadt- und Landkreis, um die strategische Ausrichtung des Projektes zu bestimmen.

Verkaufsstart: 9-Euro-Ticket für Bus & Bahn

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Heute startet der Verkauf des deutschlandweiten Angebots für den öffentlichen Personennahverkehr. Mit den Maßnahmen des „Energiepakets“ sollen die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland von steigenden Energiekosten entlastet werden. Ein Bestandteil dieses Pakets ist die Einführung eines sogenannten 9-Euro-Tickets für Bus und Bahn. In Nordhausen wird das Ticket ab Montag, 23. Mai, für die jeweiligen Monate erhältlich sein.

Die Verkehrsbetriebe Nordhausen haben auf der Homepage folgende Informationen zum 9-Euro-Ticket zusammengestellt: www.stadtwerke-nordhausen.de

© Stadtverwaltung Nordhausen

E-Bike Testival der EVN Energieversorgung Nordhausen GmbH

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Die Fahrradsaison startet und damit ist genau die richtige Zeit für das alljährliche E-Bike Testival der EVN Energieversorgung Nordhausen GmbH.
Am Sonntag, 15. Mai 2022, stellten regionale Fahrradhändler verschiedene E-Bikes vor, informierten und ermöglichten Probefahrten auf dem Testparcours auf dem EVN-Betriebsgelände. Auch der ADFC Nordhausen war mit einem Stand vertreten.

Mitmachen bei der Aktion „Anradeln“!

Foto: © Stadtverwaltung Nordhausen
Foto: © Stadtverwaltung Nordhausen

Mobilitätsbefragung Nordhausen: Das „Jetzt“ als Grundlage für „Zukünftiges“

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Mobilitätsperspektiven sind für die Stadt Nordhausen ein zentrales Anliegen. Daher wird seit letztem Jahr ein Integriertes Mobilitätskonzept für die Stadt und den Landkreis Nordhausen erarbeitet. Um ein exaktes Verständnis über das Mobilitätsverhalten der Menschen in der Stadt Nordhausen zu erlangen, wird zwischen dem 25. April und 13. Mai 2022 eine repräsentative Mobilitätsbefragung im Stadtgebiet Nordhausen durchgeführt. Die von der Stadtverwaltung Nordhausen in Auftrag gegebene Befragung soll eine fundierte Datengrundlage zum gegenwärtigen Mobilitätsverhalten liefern und Prognosen für die Zukunft ermöglichen, die in dem Integrierten Mobilitätskonzept berücksichtigt werden.

„Die Teilnahme an der Befragung ist selbstverständlich freiwillig“, so Oberbürgermeister Kai Buchmann. „Um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, ist es wichtig, dass sich möglichst viele der repräsentativ ausgewählten Nordhäuserinnen und Nordhäuser an der Befragung beteiligen. Dies hilft uns sehr bei der Planung der zukünftigen Verkehrsinfrastruktur.“

Die Online-Befragung erfolgt per Zufallsziehung aus dem Melderegister des Einwohnermeldeamtes und wird von der team red Deutschland GmbH durchgeführt. 3.000 Bürgerinnen und Bürger der Stadt Nordhausen im Alter zwischen 18 und 80 Jahren erhalten nach den Osterferien eine postalische Einladung mit dem Zugangslink und einem individuellen Zugangsschlüssel. Schwerpunktthema der Befragung ist, welche Verkehrsmittel den Befragten zur Verfügung stehen und für welche Zwecke die verfügbaren Verkehrsmittel genutzt werden. Weitere Fragen betreffen die Bereitschaft zur Verringerung der Pkw-Nutzung und welche möglichen Alternativen zum Auto seitens der Befragten gesehen werden. Darüber hinaus können Anregungen und Verbesserungsvorschläge zum Thema Mobilität in Nordhausen eingetragen werden. Alle Antworten werden anonymisiert ausgewertet. Mit ersten Ergebnissen ist ab Juni 2022 zu rechnen. Die Daten werden nur für die Stadt Nordhausen erhoben. Für den Landkreis werden Vergleichsdaten aus einer landesweiten Befragung übernommen. Um eine vergleichbare Datengrundlage herzustellen und um der laufenden Diskussion um das angedachte Neun-Euro-Ticket Rechnung zu tragen, ist es vorgesehen, die Mobilitätsbefragung im IV. Quartal 2022 zu wiederholen.

Hesserode – Neuer Radweg übergeben

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Am 22. Oktober 2021 wurde der kombinierte Geh- und Radweg zwischen Nordhausen und dem Nordhäuser Ortsteil Hesserode mit einer Verlängerung nach Kleinwechsungen durch Landrat Matthias Jendricke, Oberbürgermeister Kai Buchmann sowie der Ortsteilbürgermeisterin Kleinwechsungens, Antje Fischer und Hesserodes Ortsteilbürgermeister Michael Kramer eröffnet.

Landrat Matthias Jendricke: „Wir freuen uns, dass wir hier einen weiteren wichtigen Baustein in der Weiterentwicklung der Radwegeinfrastruktur an unseren Kreisstraßen realisieren konnten. Unser Ziel ist es, jedes Jahr einen neuen Radweg zu bauen, die nächsten Vorhaben, die wir jetzt umsetzen werden, sind die Verbindungen Auleben und Görsbach und Buchholz und Herrmannsacker, hier erneut in Zusammenarbeit mit der Stadt Nordhausen.“

Oberbürgermeister Kai Buchmann: „Ein lang gehegter Wunsch der Hesseröder Bürgerinnen und Bürger aber auch der Stadt Nordhausen geht mit der heutigen Eröffnung in Erfüllung. Vor allem Schülerinnen und Schülern bietet der Rad-und Gehweg nun einen sicheren Weg in die Stadt. Damit verbessern sich Schritt für Schritt die Bedingungen für den Rad- und Fußverkehr in und um Nordhausen. Für den Ausbau und die Weiterentwicklung des Radwegenetzes gibt es noch viel zu tun, aber die zweite abgeschlossene Gemeinschaftsmaßnahme von Stadt und Landkreis Nordhausen stimmt mich zuversichtlich, dass wir auch weitere Projekte im Sinne der Bürgerinnen und Bürger umsetzen können“.

Foto: Eröffnung des Radweges Hesserode
© Stadt Nordhausen

Zur Baumaßnahme:

Der neue Rad- und Gehweg zwischen Nordhausen und dem Ortsteil Hesserode mit einer Verlängerung nach Kleinwechsungen ist eine Gemeinschaftsmaßnahme von Stadt und Landkreis Nordhausen. Nach dem Geh- und Radweg nach Herreden ist dies damit das zweite Wegebauprojekt, das Stadt und Landkreis zusammen umgesetzt haben.
Der Rad-Gehweg von der Hesseröder Landstraße in Nordhausen bis dem Ortseingang Hesserode ist rund 1.400 Meter lang, mit einer Ausbaubreite von 2,50 Meter. Der Radweg von Hesserode bis zum Abzweig in Kleinwechsungen hat eine Länge von 256 Meter und mündet zwischen Kleinwechsungen und Hesserode an einen vorhandenen Wirtschaftsweg ein, der ebenfalls ertüchtigt wurde.
Die Gesamtkosten für das Bauvorhaben liegen bei rund 820.000 Euro. Der Freistaat Thüringen gewährt beiden Bauherren eine 90-prozentige Förderung der zuwendungsfähigen Kosten. Die Errichtungskosten für den Radweg Nordhausen-Hesserode tragen Stadt und Landkreis Nordhausen jeweils zur Hälfte, den Gehweganteil übernimmt die Stadt Nordhausen, den Radweganteil finanziert der Landkreis Nordhausen. Auftragnehmer für die Bauleistungen war die STRABAG-AG, Gruppe Nordhausen, die bereits den Radweg zwischen Nordhausen nach Herreden gebaut hat, sowie das Unternehmen Mütze & Rätzel für die Anbindung nach Kleinwechsungen.